BailongBall Formen – ein Beispiel, Teil 2

In dieser neuen Blog-Serie führen wir Dich in die BaillongBall Formen ein. Nachdem wir bereits Serien zu den Disziplinen Multiplay und Freestyle gestartet haben, möchten wir mit der Disziplin Form Dein Bild zu diesem Sport vervollständigen. Diese Serie unterteilt dafür eine Form in verschiedene Abschnitte, die jeweils so um die zwei Elemente beinhalten. Am Ende des letzten Teils hast Du dann das komplette Bild zur Form und eignest Dir dabei jede Menge Tipps und Tricks an.

In unserem ersten Teil der Serie haben wir erklärt, was Formen von den anderen BailongBall Disziplinen unterscheidet. Von der vorgestellten Form haben wir dann das einleitende Element, sowie ein zweites Element, „den Spiegel“, vorgestellt. Wie auch im ersten Teil, werden wir auch diesmal wieder zwei Elemente vorstellen. Sie beginnen genau an der Stelle, bei der wir den ersten Teil beendet haben.

Nach dem Element „Der Spiegel“, geht es also nun direkt mit einer horizontalen Drehung weiter. Genauer gesagt, besteht dieses Element aus drei Teilen:

  • eine 360° Drehung im Laufen, zur linken Körperseite
  • eine gegenläufige weite Drehung beider Arme im Stand als verbindende Bewegung
  • eine 360° Drehung im Laufen, zur rechten Körperseite

Und so werden die Teile ausgeführt:

Horizontale Drehung

Von vorne

Von hinten

Fuß- und Beinarbeit

Ein paar Tipps zu diesem Element:

  • Senke Dein Gewicht ab und gehe dabei leicht in die Knie – wie auch schon beim einleitenden Element
  • Behalte diese „abgesenkte Haltung“ bei – sie verleiht Dir Stabilität bei den Bewegungen und hilft Dir bei der Rotation „nicht aus der Kurve zu fliegen“
  • Für das Raumverständnis – stelle Dir vor Du bewegst Dich auf einer Linie nach links; nur drehst Du Dich dabei einmal um die eigene Achse
  • Führe diese Drehung zunächst langsam und mit ausgestreckten Armen aus
  • Später, wenn Du die Drehung entlang der imaginären Linie sicher ausführen kannst, dann steigere die Rotationsgeschwindigkeit
  • Steigere die Rotationsgeschwindigkeit dabei mit der initialen Bewegung aus Deinem Becken heraus (nicht mit den Armen, sonst verlierst Du Deine Balance)

„Wolkenhände“

Dieses Element fordert ein wenig die Koordination Deiner Armbewegungen. Auch dieses Element besteht aus mehreren Teilen:

  • Während Du stehst drehen sich Deine Arme einmal zeitversetzte in entgegengesetzte Richtungen – die sogenannte „Wolkenhände“-Bewegung
  • Dann bewegst Du Dich mit öffnendem / schließendem / öffnendem Schritt zu Deiner linken Seite, während Du zweimal die Wolkenhände ausführst
  • Erneut führst Du die Wolkenhände einmal im Stand aus
  • Nun bewegst Du Dich mit öffnendem / schließendem / öffnendem Schritt, während Du zweimal die Wolkenhände ausführst – diesmal nach rechts zurück und damit zum Ausgangspunkt
  • Mit abschließenden Wolkenhänden leitest Du dann in die nächste Bewegung über (doch dazu mehr im nächsten Teil)

Von vorne

Von hinten

Fuß- und Beinarbeit

Ein paar Tipps zu diesem Element:

  • Führe Deinen Racket-Arm ein einem großen Kreis – durch die Zentrifugalkraft kannst Du den Ball elegant kontrollieren
  • Der freie / Racket-lose Arm führt einen kleineren Kreis aus – die Hand dreht sich unterhalb Deiner Stirn
  • Verlagere Dein Gewicht mit Deinem Racket – ist das Racket auf Deiner rechten Seite, ist auch Dein Gewicht auf Deinem rechten Bein. Gleiches gilt entsprechend für die linke Seite
  • Halte bei der Gewichtsverlagerung das Becken gerade – damit bewegst Du Dich fließend, ohne „auf und ab zu steigen“

Du möchtest wissen es weitergeht? Hier wieder eine kleine Vorschau auf das, was im nächsten Teil kommt:

Bleib dran und verleihe Deinen Bewegungen „eine neue Form“ 🙂

Olga Ardasheva
BailongBall Instructor

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