BailongBall und Energiearbeit

“Sei im Gespräch mit Deinem Gegenüber – Spiele so, wie es Deine Energie zulässt”

“Energetisches Spielen”, so bezeichnet die Autorin ihre Erfahrungen mit BailongBall. In ihrem gerade erschienenen Buch “Spirale des Glücks” widmet sie diesem Sport einen ganzen Abschnitt, indem sie aufzeigt wie BailongBall hilft, Körper und Geist “in Schwung zu bringen”.

Doch von vorne: Susanne Ritz ist begeisterte BailongBall Spielerin und Trainerin. Schon seit über 10 Jahren hat sie eine Schule, in der sie neben dem Racketsport auch QiGong und TaiJi Quan Kurse hält und sowie QiGong-Lehrer und Kursleiter ausbildet. Noch bevor sie ihre eigene Schule eröffnet hatte, beschäftigte sie sich mit dem Thema Energiearbeit. Es waren die Jahrelangen Ausbildungen und praktischen Erfahrungen vor allem mit QiGong, die ihr hierzu die Grundlagen verschafften.

Alles fing damit an, dass ihr die Sportarten, die sie bis dahin ausprobiert hatte, die Energie raubten und sie sich nach jedem Spiel oder Training eher schlechter als besser fühlte. Als sie QiGong zu trainieren begann, spürte sie, dass es auch anders geht. Aus den vitalisierenden Effekten des QiGong Trainings entwickelte sich Neugier und die Frage, wie aus so “unscheinbaren Übungen” so viel Kraft geschöpft werden kann?

Diese Neugier führte Susanne zu Energiearbeit. Das Buch beschäftig sich mit den Energien, die uns umgeben und die in unserem eigenen Körper. Es geht darauf ein, wie wir mit Übungen, die wir in unseren Alltag einbetten, dafür sorgen können, dass wir unseren Energiehaushalt aufstocken, anstatt ihn auszubeuten. Wie wir darüber hinaus damit köperliche Probleme bis hin zu Ängsten angehen können.

BailongBall spielt für Susanne dabei eine “spielerische” und kreative Rolle, die über die Energiearbeit des QiGong und TaiJi hinausgeht. Sie beschreibt in ihrem Buch, wie man mit Spaß die eigene Beweglichkeit fördert und dabei auch noch energetische Blockaden im Körper löst. Dabei gibt sie praktische Übungen an die Hand und erklärt anhand von Übungen, wie BailongBall dabei die jeweiligen Körperpartien postiv beeinflusst.

Hier ein Auszug aus Ihrem Buch (mit freundlicher Genehmigung der Autorin):

“Beim BailongBall Spielen wird sehr deutlich, wie wenig wir wie Maschinen sind. So sehr ich mich auch im Training bemühe, bei einem Ballwechsel eine Bewegungsabfolge zu wiederholen, so mache ich doch bei den allermeisten Bällen (zum Teil winzig) kleine Anpassungen in meinen Bewegungen, der Ballannahme oder Ballabgabe. Der unkonventionelle Ball macht meine Bewegung sichtbar: Weil die Bewegung immer ein wenig anders ist, fliegt er auch immer anders.

Durch BailongBall wird also ein natürliches Rhythmustraining praktiziert. Man baut nach einer Weile eine gewisse Sensibilität auf, um eine bewusste Wahrnehmung von Bewegung zu entwickeln. Das ist allerdings nichts Bewusstes. Das läuft im Unterbewusstsein ab.
Das war für mich auch der große Unterschied zu den Erfahrungen, die ich mit Tennis oder Badminton gemacht hatte. Dort ist der Rhythmus mehr in den Hintergrund gerutscht. Anders ausgedrückt: Dort bestimmte der Gegner mit, wie ich mit dem Ball situationsbedingt umgehen kann. Beim BailongBall nehme ich zwar auch erst einmal den Ball auf, aber wenn ich ihn dann auf meinem Racket habe, kann ich mit meinem Rhythmus bestimmen, wie ich ihn spiele. Das entspricht mehr mir und meinem Körper und führt nebenbei auch zu einem kontrollierteren und damit gesünderen Bewegen.”

„Spirale des Glücks“ hinterleuchtet die jeweiligen Spielvariationen – vom Freestyle bis zum Multiplay. Die Effekte sind überraschend: von den Augen, über die Gelenke, bis in die “eigene Mitte”. Es ist wirklich erstaunlich welche positive Wirkung dieser Sport auf Körper und Geist haben. Wenn Du mehr wissen möchtest, schau mal auf Susannes Home Page nach.

Mike Ritz
TBBA-Trainer

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